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EU-Kommissar Günther Oettinger betont auf dem Politischen Aschermittwoch der CDU die Wichtigkeit eines geeinten Europas und den hohen Stellenwert des westlichen Wertesystems für den Erfolg Deutschlands in der Welt.

„Ich bin wirklich sehr gerne hier, denn ich mag diesen Landkreis. Ich mag die Region.“ Mit diesen Worten begann EU-Kommissar Günther Oettinger seine Festrede am 41. Politischen Aschermittwoch des CDU Kreisverbands Böblingen in der Bürgerhalle Gäufeldens. Eröffnet wurde der Abend durch die musikalische Begleitung des Musikvereins Öschelbronn und den CDU Ortsverbandsvorsitzenden, Christoph Schaefer, der die Anwesenden willkommen hieß. Ganz im Zeichen der Europawahlen sei Günther Oettinger an diesem Abend der richtige Redner, am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt, wie Sabine Kurtz, örtliche Landtagsabgeordnete und Landtagsvizepräsidentin in ihrem Grußwort betonte. Oettinger beschreibt im Hinblick auf die Autokraten dieser Welt oder die Gewalt des IS einen Kampf um die richtige Werteordnung und fordert für unsere demokratischen und freiheitlichen Rechte entschieden einzutreten. Auch wenn unser Weg des Lebens bedroht werde und wir uns als Gesellschaft mit vielen Problemen konfrontiert sehen, gehe es uns heute so gut wie noch nie. „Guckt glücklicher und ned so griesgrämig verdammt noch mal.“, meinte er lächelnd. Denn auch wenn Deutschland im Anblick all der Herausforderung nicht entscheidend sei, so können wir in einem starken Europa doch mitentscheiden. „Die USA und China schlafen nicht. Wir müssen uns stärker für unsere Werte, Überzeugungen und Privilegien in dieser Welt einsetzen, denn unsere Wirtschaft ist kein Selbstläufer“, betont Oettinger, „Hierfür benötigen wir eine starke Mannschaft und diese Mannschaft sollte Europa heißen.“ Die Grußworte des CDU Kreisvorsitzende und Kandidaten für die Europawahl, Michael Moroff, und des Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz unterstrichen die von Oettinger leidenschaftlich erwähnte Bedeutsamkeit Europas. Moroff betonte dabei die Chancen, die mit Manfred Weber, einem deutschen Christdemokraten als Spitzenkandidaten der EVP Fraktion und möglicherweise neuem EU-Kommissionschef, verbunden seien. Die Appelle werden von dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Biadacz mit nach Berlin getragen und werden dort ernst genommen. Den Abschluss des Abends zierte der Musikverein und eine Erkenntnis, die in Gäufelden sichtbar geworden ist: Wenn wir als Deutschland bei den täglich neuen Tönen in dieser Welt noch mitspielen wollen, klingen wir am besten in einem Orchester.